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Wieviel kostet es ein Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen?

Die konkreten Kosten für den Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements sind natürlich immer unternehmensspezifisch. Sie hängen nicht nur von der Größe des Unternehmens ab, sondern auch von Faktoren wie dem aktuellen Stand der Nachhaltigkeit im Unternehmen, den allgemeinen Rahmenbedingungen der geschäftlichen Aktivitäten, nachhaltigkeitsspezifischen Zielen des Unternehmens und dem angestrebten Zeitrahmen ab.

 

Allgemein gilt aber: Auch mit überschaubaren Ressourcen kann bei guter Fokussierung viel erreicht werden. Darüber hinaus gibt es auch diverse Fördermöglichkeiten, die sowohl bei den Projektentwicklungskosten als auch bei den nachhaltigkeitsfördernden Investitionen unterstützen. (Mehr Details zu Fördermöglichkeiten findet man hier.)

 

Größere Unternehmen benötigen meist aufgrund der Vielzahl der involvierten Geschäftsbereiche und Nachhaltigkeitsthemen eine spezielle Nachhaltigkeitsabteilungen. Bei kleineren KMU kann das bei guter Fokussierung aber sicherlich auch von einem Verantwortlichen „in Teilzeit“ gemanagt werden.

 

Ein Unternehmen, das im Bereich „Nachhaltigkeit“ komplett bei null anfängt, muss sicherlich etwas mehr Zeit, mehr internen Arbeitsaufwand und auch mehr externe Beratungskosten einplanen. Je mehr Nachhaltigkeitsaspekte im Geschäftsmodell des Unternehmens bereits „natürlich“ integriert sind, desto geringer wird der zusätzliche Aufwand sein. Die gemeinsame Analyse mit einem Nachhaltigkeitsberater (wie C-plus-C) kann hier schnell Klarheit schaffen.

 

Das Geschäftsmodell selbst gibt prinzipiell die Anzahl der Nachhaltigkeitsthemen vor – dies können unter Umständen sein: CO2-Bilanzierung, Wassermanagement, Klimarisikoanalyse, Ressourceneffizienz, Rohstoffrecycling, Lieferkettenprobleme, Arbeitsbedingungen und vieles mehr. Aber keine Unternehmen ist gezwungen alle Themen gleichzeitig und mit dem gleichen Engagement anzugehen.

 

Die sich aus der Wesentlichkeitsanalyse ergebende Priorisierung der unternehmensrelevanten Nachhaltigkeitsthemen ermöglicht es dem KMU sich so zu fokussieren, dass die notwendigen Aufwendungen mit den bereitgestellten Ressourcen in Übereinstimmung gebracht werden können.

 

Der angestrebte Zeitrahmen spielt insofern eine Rolle, dass hohes Umsetzungstempo in der Regel mit zusätzlichem Aufwand (z.B. durch umfangreiche externe Unterstützung) erkauft werden muss. Es ist aber meist möglich den Zeitrahmen an die bereitgestellten Ressourcen anzupassen – einerseits in dem man sich die Zeit nimmt, die benötigten zusätzlichen Skills im Unternehmen selbst zu entwickeln und andererseits in externe Unterstützung auf die Punkt beschränkt wird, bei denen die internen Skills (noch) nicht ausreichen.

 

Fazit: Die Kosten für den Aufbau eines individuellen Nachhaltigkeitsmanagements sind von verschiedenen unternehmensspezifischen Faktoren und insbesondere den Zielen abhängig. Sie lassen sich jedoch immer an die bereitgestellten Ressourcen anpassen und durch Fördermöglichkeit zusätzlich reduzieren.

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