C-plus-C
Wie startet ein KMU seine Nachhaltigkeitsaktivitäten?
KMU müssen ihr Nachhaltigkeitsmanagement nicht mit vielen Kennzahlen und großem Budget starten, sondern eher mit gezielten Aktivitäten, die zu den einsetzbaren Ressourcen passen.
​​
7-Punkte-Agenda, wenn ein KMU sein Nachhaltigkeitsaktivitäten startet:
​
1. Einigkeit und Beschluss der Geschäftsführung, über den Start der Aktivitäten, die angestrebten Ziele und die verfügbaren Ressourcen.
​​
2. Festlegung eines Hauptverantwortlichen, der direkt an die Geschäftsführung berichtet. (Das muss kein Vollzeitjob sein – 0,1 bis 0,2 VZK reichen ggfs. schon aus.)
​​
3. Erstellung eines groben Plans der Aktivitäten für das 1. Jahr – inkl. Bestimmung der erforderlichen Kompetenzen. (Interne Kompetenz nur dort aufbauen, wo im Tagesgeschäft benötigt. Externe Kompetenz nur als Insellösungen und nicht als teuer Komplettpakete zukaufen.)
​​
4. Mitarbeiter-Information über den Start der Aktivitäten, den Hauptverantwortlichen und dessen volle Unterstützung durch die Geschäftsführung, den groben Plan für das erste Jahr und Vereinbarung der Abteilungsverantwortlichen, die dem Hauptverantwortlichem themenbezogen unterstützen.
​​
5. Objektive Wesentlichkeitsanalyse zur Fokussierung auf die unternehmensrelevanten Themen.
​
6. Festlegung der Ziele für die priorisierten Themen (3 bis 5 Themen reichen am Anfang) und Erstellung von themenspezifischen Zeitplänen.
​​
7. Anfangen, mit der Bereitschaft aus den Erfahrungen zu lernen und immer wieder nachzujustieren.
​
Fazit: Ein KMU startet seine Nachhaltigkeitsaktivitäten am besten mit der Festlegung von Verantwortlichen und Ressourcen, einem ersten 1-Jahresplan, einer Mitarbeiter-Information und einer objektiven Wesentlichkeitsanalyse.